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23.08.2017 - 09:21 Uhr
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Brennesselsuppe

altFür alle Generationen: Christian Hansen, Küchenchef Seehotel Großherzog v. Mecklenburg


Rezept für 2 Personen
2 Zwiebeln, gewürfelt
Öl
3 EL Weizen, (Weizenstärke) fein gemahlen
400 ml Gemüsebrühe
Pfeffer a. d. Mühle
Vollmeersalz a. d. Mühle
3 EL süße Sahne
50 g Butter
2 Handvoll Brennnesselblätter, grob geschnitten (Natur)

Bärlauch (natur) oder Knoblauch nach BeliebenZwiebeln Knoblauch in Öl anbraten und ¼ tel der Brennnesselblätter mit anschwitzen, mit gemahlenen Weizen (Mehl) bestäuben. Mit Brühe ablöschen, aufkochen und Sahne dazugeben. Mit Pfeffer & Meersalz aus der Mühle würzen. Restliche Brennnesselblätter dazugeben und im Mixer fein  pürieren. Suppe nicht mehr aufkochen.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Brennnesseln sind krautige Pflanzen, selten auch Halbsträucher. Die länglichen Laubblätter sind im Trieb bis zu 4 cm lang und von tiefgrüner frisch leuchtender Farbe.
Es gibt innerhalb der Rosenartigen gezähnt- wie auch Glattblättrige. Diese glattrandigen Pflanzen ähneln dem Majoran. Die länglichen, in rispigen Blütenständen stehenden, winzigen bis kleinen, unauffälligen Blüten sind von weißer, gelegentlich blass-violetter Farbe.
Die Geschichte der Brennnessel als Heilpflanze und Nahrungsmittel führt dazu, dass sie in der mythischen Historie im Aber- und Wunderglauben verankert ist.
Die Brennnessel kann auf eine lange Geschichte und breite Anwendung in der Volksmedizin zurückblicken. Sie wurde bereits 63 n. Chr. zur Behandlung rheumatischer Beschwerden Leber- und Gallenerkrankungen zur Wundheilung und auch bei Venenentzündungen eingesetzt und gerühmt.  Aus der Wurzel wurden Auszüge bereitet und heute finden vor allem die Blätter und die Wurzel der Brennnessel medizinische Verwendung. In der Landwirtschaft wird sie dem Futter zugesetzt und die aus den Stängeln gewonnene Faser dient als Baumwollersatz.